Der italienische Tonträgermarkt sank im Jahr 2004 um 7,97 Prozent bei den Umsätzen und um 12,67 Prozent bei den Stückzahlen. Laut Angaben des Branchenverbands FIMI brachen die Umsätze mit Tonträgern binnen drei Jahren von noch 340 Mio. Euro im Jahr 2002 über 314 Mio. Euro im Jahr 2003 auf nunmehr nur noch 280 Mio. Euro ein. Das Geschäft mit CD-Alben gab um mehr als acht Prozent bei den verkauften Exemplaren und um fast 7,5 Prozent bei den Umsätzen nach, der Singles-Markt halbierte sich.
Aber auch in Italien gibt es Hoffnungsschimmer: So legten die Umsätze mit Musik-DVDs im vergangenen Jahr um mehr als 45 Prozent zu, die Zahl der verkauften Exemplare in diesem Segment stieg gar um 55,5 Prozent. Die Marktforscher von Price WaterhouseCooper versprechen laut FIMI zudem weiteres Wachstum im Onlinegeschäft und bei den Umsätzen im mobilen Bereich, die derzeit noch nicht in die FIMI-Bilanz einfließen. Im Jahr 2004 hätte der Downloadmarkt aber bereits einen Gegenwert von rund einem Prozent der italienischen Musikumsätze erreicht.


