Musik

Musikfest Berlin feiert erfolgreiche Premiere

Hoch zufrieden mit dem ersten Berliner Musikfest mit bedeutenden Orchestern und Stardirigenten wie Simon Rattle oder Lorin Maazel zeigte sich der Intendant des Veranstalters Berliner Festspiele, Joachim Sartorius. Die Planungen für 2006 sind bereits weit fortgeschritten.

Hoch zufrieden mit dem ersten Berliner Musikfest zeigte sich der Intendant des Veranstalters Berliner Festspiele, Joachim Sartorius. Die Planungen für 2006 sind bereits weit fortgeschritten.

Das Klassikfestival, das mit einem ausverkauften Konzert des New York Philharmonic Orchestra unter Leitung von Lorin Maazel, zu Ende ging, umfasste 14 Konzerte im Großen Saal und dem Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie. Zu den Höhepunkten zählten unter anderem Uraufführungen von Auftragswerken der Komponisten Thomas Adès und György Kurtág, eine konzertante Aufführung der Oper „Jenufa“ von Leos Janácek mit den Berliner Philharmonikern unter Leitung von Sir Simon Rattle und das Gastspiel des Koninklijk Concertgebouworkest aus Amsterdam.

Intendant Joachim Sartorius zog eine positive Bilanz, sowohl hinsichtlich der Publikumsresonanz als auch in Sachen musikalische Qualität. „Unser Ansatz, neben Meilensteinen der Orchesterliteratur auch Unbekanntes und Neues zu präsentieren und miteinander in Dialog zu setzen, scheint auf großen Zuspruch zu stoßen.“ Im nächsten Jahr werde das Festival zudem „sein Potenzial und die von uns angestrebte Identität ein ganzes Stück weit deutlicher zeigen.“

Für die zweite Ausgabe vom 1. bis 17. September 2006 haben die Berliner Festspiele in Kooperation mit der Stiftung Berliner Philharmoniker unter anderem globale bzw. deutsche Erstaufführungen von Werken von Wolfgang Rihm, Matthias Pintschner, Jonathan Harvey und Peter von Onna auf dem Plan. Zu den bereits verpflichteten Orchestern gehören das Cleveland Orchestra mit seinem neuen Chefdirigenten Franz Welser-Möst und das Mahler Chamber Orchestra unter Daniel Harding.