Musik

Musiker spenden für Flutopfer

Musiker auf der ganzen Welt versuchen, das Leid in Südostasien zu lindern. Prominente Benifizaktivisten sind die Wiener Philharmoniker, Linkin Park und der Londoner Radio-DJ Mike Read, der sich die Hilfe von Boy George und Cliff Richards sicherte.

Musiker auf der ganzen Welt versuchen, das Leid in Südostasien zu lindern. Erste prominente Benifizaktivisten sind die Wiener Philharmoniker, Linkin Park und der Londoner Radio-DJ Mike Read, der sich bereits die Mithilfe von Boy George und Cliff Richards gesichert hat.

Das österreichische Orchester hat im Rahmen seines Neujahrskonzerts 115.000 Euro an die Weltgesundheitsorganisation WHO gespendet. „Trotz aller ansteckender Fröhlichkeit durch die Strauß-Musik lassen sich die tragischen Bilder nicht aus unseren Köpfen verdrängen. Wir wollen den Betroffen helfen und wünschen uns, dass ein wenig Hoffnung aus der Musik der Strauß-Dynastie die Herzen der Menschen erwärmen möge“, erklärte Orchestervorstand Dr. Clemens Hellsberg.

Die kalifornische Rockband Linkin Park indes hat die gemeinnützige Organisation Music for Relief (www.musicforrelief.org) ins Leben gerufen und zur Gründung 100.000 Dollar gespendet. Die Band ruft alle Fans und Kollegen zu weiteren Spenden auf, die direkt an das amerikanische Rote Kreuz weitergeleitet werden. Linkin Park wollten in dieser Form helfen, da sie noch im Sommer viele ausverkaufte Konzerte in der von der Katastrophe heimgesuchten Region gegeben hatten.

Der britische Radiomann Read hingegen will mit einer von ihm selbst verfassten Ballade Geld für die Tsunami-Opfer sammeln. Sein Song „Grief Never Grows Old“ soll mithilfe verschiedener Stars eingespielt werden. Cliff Richard und Boy George haben ihre Parts bereits im Studio abgeliefert, die Backgroundmusik ist ebenfalls schon auf Band. Nun sollen noch Robin und Barry Gibb, Jamie Cullum, Chris Rea, Ronan Keating und Olivia Newton-John ihren Beitrag leisten. Die Erlöse sollen dann direkt an das Disasters Emergency Committee gehen.

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