Die Sängerin Jennifer Warnes und der Gitarrist Harold Bradley sind als Zeugen vor der Schlichtungskommission des US-Copyright-Office (CARP) zur Festsetzung von Streaming-Gebühren aufgetreten. Warnes und Bradley baten die Mitglieder der CARP eindringlich, bei ihrer Entscheidungsfindung die Belange von an Plattenaufnahmen beteiligten Musikern zu berücksichtigen. Ihnen müssten genügend Lizenzeinnahmen gewährt werden, um überleben zu können. Da Musiker in den USA keine aus Rundfunkaufführungen entstehenden Lizenz-Rechte besitzen und die aus Verkäufen resultierenden Lizenzzahlungen für sie eine „unsichere Sache“ seien, würden Sänger und Instrumentalisten „oftmals im Regen stehen“ gelassen, so die Aussagen der beiden Musiker vor den Schlichtern. Die CARP wurde , da sich Musikindustrie und Webcaster zuvor nicht auf die Höhe von Lizenzgebühren für Musikstreams im Internet einigen konnten.
Musiker fordern Lizenzeinnahmen aus Streaming-Gebühren
Die Sängerin Jennifer Warnes und der Gitarrist Harold Bradley haben vor der Schlichtungskommission des US-Copyright-Office eine angemessene Berücksichtigung von Musikern an Lizenzeinnahmen angemahnt.


