Musik

Musikbranche formulierte Forderungen an die Politik

Unter dem Motto „State of Independence“ durchleuchtete die Konrad-Adenauer-Stiftung die „Situation der kleineren und mittelständischen Unternehmen im Musikbereich“. Unterm Strich ließ sich zumindest konstatieren: Es liegt vieles im Argen.

Unter dem Motto „State of Independence“ durchleuchtete die Konrad-Adenauer-Stiftung im Rahmen einer Veranstaltung die „Situation der kleineren und mittelständischen Unternehmen im Musikbereich“. Unterm Strich ließ sich zumindest konstatieren: Es liegt vieles im Argen. In einer zweistündigen Gesprächsrunde diskutierten Vertreter aus verschiedenen Bereichen der Musikbranche mit Steffen Kampeter, Obmann der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Haushaltsausschuss, wirtschaftliche Problemzonen und Möglichkeiten staatlicher Hilfe. Kampeter, Initiator des Dialogforums Musik und ausgewiesener Kenner der Materie, betonte in seiner Einführung: „Die seriöse Wahrnehmung der bundesdeutschen Kreativwirtschaft steht im Kern unserer politischen Interessen.“ Und die Kreativwirtschaft müsse „in der Wirtschaftspolitik ankommen“, forderte Kampeter, der drei Themenfelder nannte, die man schleunigst angehen müsse: die Umsetzung der Bestimmungen zur Ausländersteuer, die Urhebervertragsrechtsnovellierung und die Harmonisierung des Urheberrechts. Auf jeden Fall wolle er den Dialog mit der Musikbranche fortsetzen, nicht zuletzt auf der Popkomm. – so plane die CDU/CSU in deren Umfeld auch ein weiteres Dialogforum. In den Dialog trat Kampeter dann bei der anschließenden Podiumsdiskussion ein, bei der die Branchevertreter erzählten, wo sie der Schuh drückt – leider ohne einen klaren gemeinsamen Forderungskatalog an die Politik aufzustellen.

Mehr zum Thema in der nächsten Ausgabe von musikwoche.de (Heft 24).