Seit langer Zeit ist der Branche klar: Die Musik-DVD ist das Medium, das für die Musikwirtschaft den Weg aus der Krise weisen kann. Deshalb widmet sich das Branchenforum „DVD Entertainment 2003“, das am 30. und 31. Oktober im Münchner ArabellaSheraton Hotel stattfindet, besonders der Entwicklung dieses Hoffnungsträgers. Unter dem Motto „Ode an die DVD – Warum die Musik auch auf den Bildschirm gehört“ diskutieren am zweiten Tag der Veranstaltung namhafte Vertreter der Branche zu Fragen wie „Hat die DVD das Zeug, den krisengeschüttelten Musikmarkt zu retten?“, „Mit welchen Inhalten lässt sich ein Massenmarkt erzeugen?“ oder „Wie muss der Handel reagieren?“. Als einziger Lichtblick entpuppte sich die DVD zuletzt bei der Halbjahresbilanz der deutschen Musikbranche: 2,5 Mio. Stück des Formats konnten bis Juli verkauft werden; im Vergleich zum Vorjahr (1,1 Mio.) entsprach dies einer Steigerung um 127,3 Prozent. Somit entwickelt sich die DVD zwar kontinuierlich positiv, ist aber, was die Absatzzahlen angeht, noch weit davon entfernt, den kränkelnden CD-Markt auffangen zu können. Moderiert von musikwoche-Chefredakteur Manfred Gillig-Degrave werden ihre Positionen zu diesem Thema ausbreiten: Joachim Harbich (General Manager edel media & entertainment), Oliver Helwig (Director Licensing A&R MAWA Film + Medien), Joey Kelly (The Kelly Family), Martin und Giorgio Koppehele (Avenue Music/Ambra) sowie Richard Wernicke (General Manager DVD Marketing EMI Music Germany).
Anmeldungen für das Branchenforum sind für Kurzentschlossene noch möglich. Alle Informationen gibt es unter m-mba.de.
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