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Murder Inc. rechtfertigt sich im Gerichtsstreit

Die Anwälte des US-Raplabels Murder Inc. haben in der gerichtlichen Auseinandersetzung um die Verbindungen des Labels zum ehemaligen Drogenbaron Kenneth McGriff erstmals ihre Version der Sachlage dargestellt.

Die Anwälte des US-Raplabels Murder Inc. haben in der gerichtlichen Auseinandersetzung um die Verbindungen des Labels zum ehemaligen Drogenbaron Kenneth McGriff erstmals ihre Version der Sachlage dargestellt. Die Staatsanwaltschaft versucht seit längerem zu beweisen, dass Murder Inc. und deren Chef Irv „Gotti“ Lorenzo Drogengeld von McGriff über Murder Inc. gewaschen haben. Die Ermittler konzentrierten sich dabei auf die Finanzierung des Films „Crime Partners“, für die Murder Inc. 250.000 Dollar spendierte. „Crime Partners“ war ein Projekt von Kenneth McGriff, das er nach der Entlassung aus dem Gefängnis 1998 zu realisieren versuchte. „Crime Partners“ erschien im März auf DVD. Lorenzos Anwälte legten weiterhin dar, dass die Gründung von Murder Inc. allein mit finanzieller Hilfe von Vivendi Universal von statten ging, McGriff sei zu keiner Zeit finanziell beteiligt gewesen. Des weiteren stellen die Lawyers die Frage, warum ein Label, das seit 1998 mit mehr als 14 Mio. verkauften CDs mehr als 50 Mio. Dollar umgesetzt hat, ausgerechnet über eine 250.000-Dollar-Finanzspritze Drogengeld zu waschen versucht. „Es gibt keine Geldwäsche und keine Drogengeschäfte. Kenny McGriff ist ein gebrochener Mann, der kein Geld mehr hat. Alles, was vor Gericht übrig bleiben wird, ist ein Low-Budget Film“, kommentierte Irv Gottis Anwalt Robert Simel.

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