Musik

Ms Dynamite muss nicht hinter Gitter

Die britische Rapperin Ms Dynamite ist noch einmal glimpflich davongekommen: In einem Verfahren wegen Ruhestörung und Körperverletzung verurteilte sie das Gericht lediglich zu einer Geldstrafe und 60 Stunden gemeinnütziger Arbeit.

Die britische Rapperin Ms Dynamite ist noch einmal glimpflich davongekommen: In einem Verfahren wegen Ruhestörung und Körperverletzung verurteilte sie das Gericht lediglich zu einer Geldstrafe und 60 Stunden gemeinnütziger Arbeit.

Die Sängerin, mit bürgerlichem Namen Niomi McLean-Daley, wurde nach einem Vorfall in einem Londoner Club am 6. Januar angeklagt. Dort soll sie Inventar beschädigt und einen Polizisten verletzt haben. Nun wurde die frühere Mercury-Preisträgerin zu einer Geldstrafe in Höhe von rund 1300 Pfund verdonnert.

Ihr Anwalt, Anthony Burton, hatte zuvor erklärt, dass Ms Dynamites Schwester in dem Club rassistischen Schmähungen ausgesetzt gewesen sei, dies rechtfertige ihr Verhalten aber nicht. „Meine Klientin hat keinerlei Entschuldigung für ihre Reaktionen. Sie entschuldigt sich ausdrücklich“, betonte er. Der Vorfall sei seiner Mandantin peinlich, da das damalige Verhalten im Widerspruch zu ihrem Charakter stehe, so Burton. Denn Ms Dynamite stehe für Musik, die soziale Konflikte wahrnehme und gegen Gewalt sei.