Bei Sony Music musste er gehen, weil die Zahlen nicht mehr stimmten, in der Branche galt er lange als Auslaufmodell. Doch nun meldet sich Tommy Mottola im Geschäft zurück. Mit neuen Diven im Gepäck und großen Plänen will der Showbusiness-Mann wieder von sich Reden machen. Für den Start seines Comebacks machte der ehemalige Sony-Boss die US-Postille „New York Post“ zum inoffiziellen Promo-Organ. Die schreibt ganz unbescheiden von einem „Unterhaltungsimperium“, das sich Mottola in den vergangenen Monaten aufgebaut hätte. Speerspitze der künftigen Erfolge soll die „Teen Sensation“ Lindsay Lohan sein, eine Diva nach Mottolas Geschmack. Schließlich stand er auch hinter den Karrieren von Celine Dion, Jennifer Lopez und Mariah Carey. Lohan unterzeichnete erst kürzlich einen langfristigen Plattenvertrag bei Mottolas Label Casablanca. Angeblich war auch Clive Davis hinter der Nachwuchsinterpretin her, weiß die „NY Post“. Das Debütalbum der 18-jährigen Schauspielerin soll noch in diesem Jahr erscheinen. Außerdem streckt Mottola seine Fühler nach dem Filmgeschäft aus. Mit Miramax-Chef Harvey Weinstein hat er eine Übereinkunft für alle künftigen Miramax-Soundtracks getroffen. Bei Casablanca erscheint deshalb demnächst die CD zum Film „Pride and Prejudice“ mit R&B-Star Ashanti. Im Oktober soll der Soundtrack zu „Shall We Dance?“ mit J.Lo und Richard Gere erscheinen, und angeblich planen Mottola und Weinstein eine Broadway-Adaption von Pink Floyds „The Wall“. Mehr zum Thema
Mottola folgt seiner Bestimmung
Bei Sony Music musste er gehen, weil die Zahlen nicht mehr stimmten. Doch nun meldet sich Tommy Mottola im Geschäft zurück. Mit neuen Diven wie Lindsay Lohan im Gepäck will der Showbusiness-Mann wieder von sich Reden machen.



