Der Neustart von Motor FM auf einer neuen Sendefrequenz als Gemeinschaftsprojekt mit der „Netzeitung“ scheint nur noch Formsache. Tim Renner, Geschäftsführer der Plattform für regionale Musikwirtschaft, und Dr. Michael Maier, Geschäftsführer der „Netzeitung“, haben am 10. Januar bei der zuständigen Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB) ihr gemeinsames Konzept für den neuen Sender eingereicht, über das wohl am 18. Januar entschieden wird; dann tagt der MABB-Medienrat.
Laut der „Berliner Morgenpost“ stehen die Chancen für eine Kooperation der beiden Partnerfirmen auf der freien Frequenz 100,6 günstig. Motor FM wird dann jedoch seinen derzeitigen Sendeplatz auf der zwischen 21 und 6 Uhr bespielten Frequenz 106,8 abgeben müssen. „Es wird ein innovatives Radio mit einem modernen Wort- und Informationsprogramm werden“, erklärte Maier. Die „Netzeitung“ wird dabei den Nachrichtenanteil liefern, der sich vor allem um Themenbereiche wie Wissenschaft, Kultur, Film und neue Medien widmen soll. „Berlin und die Berliner Landespolitik werden dabei eine große Rolle spielen“, so Maier.
Im Programm sollen Verweise auf die Webseiten der Station, die Vermarktung von Musik im Internet und Podcasts hinweisen und somit eine enge Verknüpfung zwischen Radio, Internet und Computer herstellen. Laut Renner werde sich der neue Sender auch in seiner Programmstruktur von herkömmlichen Radio-Gepflogenheiten abheben. Ein Stundentakt sei nicht zwingend, meinte Renner, der auf einen Sendestart im Februar hofft.



