Mit knapp 100.000 verkauften Tickets verbuchte das Montreux Jazz Festival bei seiner 38. Austragung einen neuen Rekord. Dennoch musste Festivaldirektor Claude Nobs ein Defizit zwischen 200.000 und 300.000 Schweizer Franken verbuchen. Ursprünglich hatte Nobs jedoch mit einem Minus von 800.000 Franken gerechnet. Die kostenlosen Veranstaltungen eingeschlossen, kamen rund 220.000 Besucher vom 2. bis 17. Juli zum traditionsreichen Festival am Genfer See. Das sind rund 30.000 weniger als im letzten Jahr, was Nobs auf zahlreiche verregnete Tage zurückführt. Zu den Stars der genreübergreifenden Veranstaltung zählten diesmal unter anderem Al Jarreau, Bobby McFerrin, Pattie Austin, Herbie Hancock, Chick Corea, Ute Lemper, Carlos Santana, Phil Collins, Alicia Keys, Faithless, Deep Purple und B.B. King. Den Abschlussabend bestritten unter anderem Soulsänger Seal und Nina Hagen, die mit der Leipzig Big Band eine ungewöhnliche Liaison einging. Im nächsten Jahr steigt das Montreux Jazz Festival vom 1. bis 16. Juli.
Montreux-Festival mit Rekordkartenverkauf
Mit knapp 100.000 verkauften Tickets verbuchte das Montreux Jazz Festival bei seiner 38. Austragung einen neuen Rekord.



