Dieser Anspruch führt dazu, dass mit dem Album „Jamaican Gold“ des Keyboarders Ansel Collins erst das vierte Produkt auf Moll-Selekta erscheint. Das Label ging 1998 als Sublabel aus Moll-Tonträger hervor, das laut Szlovak derzeit nicht aktiv ist. Für das laufende Jahr plant er noch ein Album von Cornel Campbell und eine Dub-CD von King Tubby, für 2002 steht ein Werk von Barry Brown an. Szlovak, der für den „Rolling Stone“ die „New Voices“-CDs kompiliert, legt zudem großen Wert auf die Cover-Gestaltung. So stecken alle Vinyl-LPs in Klappcovern, die CDs teils in Digi-Paks.
Die Reggae-Szenen in den USA, Großbritannien und Frankreich sorgen zudem dafür, dass sich die Verkäufe im Ausland bis auf das Vierfache der in Deutschland möglichen Stückzahlen summieren, erläutert er. Zusammen mit Szlovak begleitet Hans Peters als A&R-Mann das Label, schreibt die Linernotes und führt den im Januar 2001 von ihm gegründeten Plattenladen Reggae Revive an der Hamburger Dorotheenstraße. Zur VÖ von Collins meint Peters: „Das Album kam diesmal über Uwe Adelfang von EFA zustande. Er hatte im Rahmen einer Dub-Syndicate-Tournee Kontakt zu Collins, und so kamen wir an das Material.“ Die Aufnahmen spielte Collins 1979 im Channel-One-Studio zusammen mit der Band The Revolutionaries mit Sly & Robbie ein.



