Musik

Mobilfunkanbieter schielen auf Downloadmarkt

Die Mobilfunkbetreiber schicken sich an, sich mit eigenen Downloadshops frühzeitig ein Stück vom digitalen Musikkuchen zu sichern.

Mit eignen Downloadshops wollen die Mobilfunkbetreiber sich ein Stück vom digitalen Musikkuchen sichern. „In der Zukunft wird man mit digitalen Musikplayern telefonieren oder mit Handys Musik digital speichern und abspielen“, erklärt der Trendforscher Andreas Steinle – und davon scheinen auch die Mobilfunkbetreiber überzeugt. So bietet Marktführer T-Mobile in seiner Mobile-Jukebox bereits rund 1000 Musiktitel zum Download an, die zur schnelleren Übertragung allerdings auf zwei Minuten Spielzeit gestutzt wurden. Für je 1,49 Euro können sich Besitzer von audiofähigen Geräten von SonyEricsson, Nokia und Motorola Tracks auf ihre Telefone laden. Vodafone startete jüngst seinen Dienst „MusicDownload“, der für 1,99 Euro die Songs parallel aufs Handy und per Internet auf den PC überträgt. Den Vodafone-Dienst können bislang allerdings ausschließlich Besitzer des Siemens-SX1-Handys mit Musikfunktion nutzen, das derzeit knapp 40 Songs speichern kann. Zum Weihnachtsgeschäft 2004 sollen weitere musikfähige Endgeräte auf den Markt kommen. Schnelle Downloads per UMTS sollen den Downloadmarkt per Handy zusätzlich attraktiv machen.