Die Prognosen für die Umsätze im mobilen Contentgeschäft werden für Netzbetreiber und Rechteinhaber immer erfreulicher: Alleine mit Musikprodukten würden bis 2011 in Westeuropa 3,4 Mrd. Euro umgesetzt, rechnet die britische Beratungsfirma Analysys hoch. Die wachsende Marktpenetration mit 3G-Handys und die zunehmende Zahl von 3G-Nutzern werde zu jährlichen Umsatzzuwächsen von 75 Prozent im Musikbereich führen, erklärte Analysys-Marktforscher Windsor Holden.
Auch die Vermarktung von Videoinhalten über das breitbandige Mobilfunknetz werde von den Kunden immer mehr angenommen. Für alle mobilen Inhalteangebote rechnet Analysys deshalb bis Ende 2011 mit Einnahmen in Höhe von insgesamt 23,4 Mrd. Euro in Westeuropa. Vor allem die Briten trügen stark zu solchen Wachstumsraten bei, ergänzt eine weitere Studie von M:Metrics.
Drei Prozent der Handynutzer in UK nutzen ihre Mobiltelefone auch für das Speichern und Anhören von Musik. In Spanien sind es 2,8 Prozent, in Deutschland 1,4 und in Frankreich erst 0,6 Prozent. Es gebe derzeit einfach noch zuwenig vernünftige Musikhandys auf dem Markt, sagte M:Metrics-Analyst Seamus McAteer. Dieses Markthindernis werde jedoch in den kommenden Jahren nicht mehr existent sein.


