Anders als die Anbieter von Musikdownloads im Internet, setzen die Mobile-Musik-Macher auf offene Standards und Interoperabilität. Zu diesem Ergebnis kommt die US-Unternehmensberatung Parks Associations in einer Untersuchung. „Anders als die PC- und Consumer-Electronics-Branche haben es die Mobilfunkfirmen geschafft, von Grund auf interoperable DRM-Lösungen zu schaffen“, erklärte Harry Wand, Research Analyst von Parks Associates. „Das ist ein wirklicher Vorteil für die Anbieter, die Multimediadienste in ihre Angebote integrieren wollen.“ Im Mobile-Bereich habe sich der Standard Open Mobile Alliance (OMA) durchgesetzt, der seit einiger Zeit sogar von Microsoft unterstützt wird. Der Computergigant bietet ihm Rahmen einer Kooperation mit Nokia ein OMA-Plug-in für den Windows Media Player an. Die Vorteile des offenen Standards seien dabei so offensichtlich, dass er sich als wegweisend für die gesamte digitale Musiknutzung der Zukunft erweisen könnte.
Mobile Musikanbieter setzen auf offene Standards
Anders als die Anbieter von Musikdownloads im Internet, setzen die Mobile-Musik-Macher auf offene Standards und Interoperabilität.


