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MLK setzt Nürburgring-Betreibern Ultimatium

Die Verschiebung des Formel 1 Grand-Prix von Europa am Nürburgring vom 25. April auf das eigentlich für das Open Air Rock im Park reservierte Pfingstwochende sorgt für Turbulenzen: Jetzt lässt Veranstalter Lieberberg Anwälte sprechen.

Die überraschende Verlegung des Formel 1 Grand-Prix von Europa am Nürburgring vom 25. April 2004 auf das eigentlich für das Open Air Rock im Park reservierte Pfingstwochende vom 30. Mai sorgt für Turbulenzen: Jetzt lässt Veranstalter Marek Lieberberg die Anwälte sprechen. „Wir haben die Betreiber des Nürburgrings per Anwalt aufgefordert, sich bis zum 22. Oktober zur Verschiebung zu äußern oder sie rückgängig zu machen“, meint Katharina Wenisch, Sprecherin der Marek Lieberberg Konzertagentur (MLK). Die Verlegung habe das Unternehmen „völlig überrascht“, da die Betreiber den Pfingsttermin bereits bestätigt hatten. „Wir haben von der Verschiebung aus den Zeitungen erfahren“, klagt Wenisch. Ob Rock am Ring (und damit das parallel in Nürnberg stattfindende Schwester-Openair Rock im Park) zeitlich verschoben werden oder ob das Festival beispielsweise auf den Hockenheimring ausweicht, ist derzeit unklar. Sicher ist, dass Rock am Ring ein gewichtiger Umsatzfaktor ist: In diesem Jahr wurden für das Spektakel rund 75.000 Eintrittskarten verkauft.

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