In Cordoba, Argentinien, geboren, kam sie im Alter von zehn Jahren zusammen mit Mutter und Bruder nach Frankreich. Mit vier Jahren begann sie mit dem Cellospielen, mit elf erhielt sie ein Stipendium an der renommierten „Escuela Superior de Musica Reina Sofia“ in Madrid, wo sie ihren langjährigen Lehrer Ivan Monighetti kennenlernte, der sie schließlich zu sich in die Schweiz holte: „Ich hatte großes Glück, dass ich den richtigen Lehrer zur richtigen Zeit hatte. Denn wenn man nicht von Anfang an einen passenden Mentor hat, ist es sehr schwierig, sich gut zu entwickeln, als Musiker wie als Persönlichkeit.“
Mit dieser Cellistin geht die Sonne auf
Die Sonne ist Sol Gabettas Markenzeichen – nicht nur wegen ihres Vornamens: „Sol bedeutet Sonne, kommt aber auch in der Musik in romanischen Sprachen als der Ton G vor“, sagt die Cellistin. „Das ist für eine Musikerin natürlich fantastisch, wenn der Name auf den Beruf verweist.“


