Musik

Mísia: Portugals Botschafterin des Fado-Gesangs

Neben Madredeus ist Mísia Portugals prominentester Musikexport. Mit ihrem aktuellen Album, „Ritual“ (Erato/Warner Classics & Jazz), geleitet sie ihr Publikum zurück zu den Ursprüngen des Fado.

Mísia ist der neue Star des Fado, jenes melancholischen Musikstils, der die berühmte Saudade der Portugiesen zum Ausdruck bringt. Mutig brach die innovative Sängerin mit den Konventionen des Genres, führte neue Arrangements ein und vertont Gedichte von modernen Literaten wie von Fernando Pessoa oder Nobelpreisträger José Saramago.

Ihr aktuelles Album, „Ritual“(Best.-Nr.: 8573-85818-2), markiert nun Mísias Rückkehr zum originalen Fado-Stil – wie er vor 50 Jahren in den Kneipen von Lissabon erklang. „Seit ich mit elf Jahren zu singen begann, durchlief ich einen Prozess der Konstruktion, Dekonstruktion und Rekonstruktion“, meint die Sängerin. „Jetzt bin ich gerade dabei, den Fado in seiner ursprünglichen Form aufzuarbeiten.“

Dazu gehört auch der Titel „Lagrima“ (Träne), einer der berühmtesten Fados aller Zeiten. Das Stück war fester Bestandteil im Repertoire der legendären Amália Rodrigues, als deren Nachfolgerin Mísia heute gilt. „Ihre bisherigen Alben haben sehr gute Verkaufszahlen erreicht, die weit über das Klientel der World-Music-Szene hinaus reicht“, erklärt Product Manager Rüdiger Herzog.

Von ihrer letzten Einspielung, „Paixões Diagonais“ (Best.-Nr: 3984-28184-2), gingen 18.000 Exemplare über die Ladentheke. „Mit ‚Ritual“ peilen wir langfristig die Marke von 20.000 an“, meint Julia Hundertmark, Press Manager bei Warner Classics & Jazz.

Dazu schaltet die Firma Anzeigen in „Kulturspiegel“, „Kulturnews“, „Jazzthing“ und „Jazzthetik“. Hinzu kommen deutschlandweit Radiobeiträge, TV-Features im „Kulturweltspiegel“ und „Kulturjournal“, sowie Artikel bei ama-zon.de, „Gala“, „Freundin“, „Vogue“ oder der „Süddeutschen Zeitung“. Parallel dazu gibt Mísia Konzerte vom 22. Oktober bis zum 7. November in sieben deutschen Städten.