Musik

Minnie Driver – Wölfin im Schafspelz

In ihren Filmen gibt die 33-jährige Schauspielerin normalerweise die Unschuld vom Dienst. Auf ihrem Debüt-Album „Everything I’ve Got In My Pocket“ (Capitol/EMI) zeigt sie dagegen erstmals Krallen.

Sie ist eine betörende Schönheit mit braunen Mandelaugen, witzigen Sommersprossen, Stupsnase und wilden schwarzen Locken. Deshalb ist Minnie Driver seit Mitte der Neunziger vor allem auf romantische Komödien wie „Good Will Hunting“ oder „Circle of Friends“ geeicht. „Ich will mich nicht beschweren, aber es sind immer dieselben Rollen, und das nervt.“ Dabei kann die gebürtige Engländerin mit Wohnsitz Malibu auch anders. Etwa auf ihrem ersten Album, „Everything I’ve Got In My Pocket“, das sie mit Produzent Marc „Doc“ Dauer (Pete Yorn) und illustren Gästen wie Keyboarder Rami Jaffee (The Wallflowers), Bassist Sheldon Gomberg (Warren Zevon) und Gitarrist Jeff Trott (Sheryl Crow) einspielte – insgesamt elf Songs, die sich stilistisch an Sarah McLachlan, Neil Young, Mazzy Star oder den Cowboy Junkies orientieren.

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