“Es ist uns gelungen, unsere Marke in einem gewissen Umfeld bekannter zu machen“, berichtet Konrad von Löhneysen, Managing Director von Ministry Of Sound Germany (MoS). „Dabei war es uns von vornherein klar, dass Ministry für den durchschnittlichen Clubgänger noch kein Begriff war. Deswegen lautete unsere Strategie, während der Aufbauphase die Marke mit qualitativen Inhalten zu füllen“, führt Löhneysen aus. Diese umfassende Kampagne steht unter hohen Ansprüchen: „Wir wollten einen Quality-Brand schaffen, mit dem sich die Leute identifizieren können. Dazu gehören unsere Tourneen, Events, Residencies sowie die Überarbeitung unserer Website als allumfassendes Dance-Musik- und Lifestyle-Portal.“
Aus einer ungünstigen Marktlage heraus sei die Firma ganz bewusst nicht in die Breite gegangen. Keine der MoS-Compilations hatte ein großes TV-Budget. „Damit konnten wir uns eine an Glaubwürdigkeit interessierte Zielgruppe aufbauen. Das spiegeln auch die Verkaufszahlen wider.“ Im MoS-Mutterland genießt das Geschäft mit Kopplungen hohen Stellenwert: „In England steht das MoS-Compilation-Geschäft auf dem Level wie hier etwa Polystar oder WSM. Da können wir hier nicht mithalten. Deswegen ist für uns vor allem die Unterstützung mit Artist-Repertoire von der Mutter-Firma wichtig.“ So veröffentlichte MoS am 13. Mai die Single „So Lonely“von Jakatta, hinter dem der UK-Produzent Joey Negro steckt. Weitere Singles-Schwerpunkte stammen von Octave One und FPU, während bei den Alben eine neue Folge von „Neue Heimat“, der „Clubbers Guide To Ibiza“, die Wiederveröffentlichung des Albums von Fischerspooner und die von David Visan gemixte „Buddha-Bar IV“ Glanzlichter setzen.


