Musik

Millionen feiern Live Earth

150 Weltstars, darunter Madonna, The Police und Lenny Kravitz, haben sich während des 24-stündigen Konzertmarathons für den Klimaschutz stark gemacht.

Live Earth, das bis dato größte weltumspannende Musikereignis, ist in der Nacht zum Sonntag mit einem furiosen Auftritt der wiedervereinten Band The Police im Giants Stadium zu Ende gegangen. Auf der gleichen Bühne zog Initiator und Umweltaktivist Al Gore zum Abschluss Bilanz. Ihm zufolge seien „zwei Milliarden Menschen in über 130 Ländern auf sieben Kontinenten zusammen gekommen“. Er hoffe, dass das weltweit im Fernsehen ausgestrahlte Ereignis dazu beigetragen habe, mehr Verantwortungsbewusstsein für den eigenen Planeten zu übernehmen.

150 Weltstars aus dem Showbusiness hatten sich mit ihren Auftritten in London, New York, Washington, Sydney, Tokio, Schanghai, Johannesburg, Rio de Janeiro und Hamburg für den Klimaschutz eingesetzt. Während The Police, Madonna und Lenny Kravitz bei ihren finalen Shows die Besuchermassen zum Toben brachten, ging es beim Hamburger Live Earth vergleichsweise beschaulich zu. Hier bildete Altstar Yusuf alias Cat Stevens den Abschluss des Konzerts, das anfangs nur spärlich besucht war und erst gegen Abend mit vollen Reihen aufwarten konnte.

Andere Länder, andere Sitten

In Hamburg wurden etwa 30.000 Fans gezählt, wohingegen im ausverkauften Londoner Wembley Stadio 70.000 Musikfans feierten. Die größte Party allerdings fand in Rio de Janeiro statt. Beim einzigen kostenlosen Konzert der Live-Earth-Reihe sollen über 500.000 Menschen an der Copacabana getanzt haben.