Musik

Mildes Urteil für Pete Doherty

Pete Doherty bekommt seine Sucht nicht in den Griff. Wieder einmal musste sich der Sänger wegen Drogenbesitzes vor Gericht verantworten.

Wegen seines kleinen Heroin-Hobbys ist Pete Doherty wieder vor dem Richter gelandet. Allerdings hatte der Sänger auch dieses Mal Glück oder einen guten Anwalt: 770 Pfund (1144 Euro) und vier Monate Fahrerlaubnis sind alles, worauf Mr. Babyshambles strafhalber verzichten muss. Die mitgeführte Menge – angeblich Crack, Kokain und Heroin – sei so gering gewesen, dass die Richterin von einem härtenen Strafmass absehen konnte.

Kleiner Trost für juristische Hardliner: Beim offenbar hochgradig süchtigen Pete Doherty ist es sowieso nur eine Frage der Zeit, bis er sich wieder vor Gericht verantworten muss. Denn zu seiner Vorliebe für harte Drogen gesellt sich in letzter Zeit noch eine auffällige Gewaltbereitschaft: Egal, ob er, wie am Sonntag in eimem Londoner Pub, randaliert oder nur drei Tage zuvor sein Hotelzimmer zerlegt – dem Freund von Supermodel Kate Moss geht offenbar langsam aber sicher die letzte Peilung verloren.

Bleibt zu hoffen, dass endlich eine der Therapien auch Erfolg zeigt. Sonst ist die Gefahr groß, dass auch Doherty lediglich die Liste der von Drogen zerstörten Musiker um einen Eintrag erweitert.