Musik

MidemNet will Perspektiven in Profite verwandeln

Die Midem-Veranstalter um Dominique Leguern wollen mit der MidemNet Wege aufzeigen, wie sich die in den vergangenen Jahren erwachsenen Perspektiven auch in tatsächliche Umsatzzuwächse umsetzen lassen.

Die Veranstalter der Musikmesse 39. Midem 2005 um Messechefin Dominique Leguern wollen im Rahmen der kommenden MidemNet Wege aufzeigen, wie sich die in den vergangenen Jahren erwachsenen Perspektiven auch in tatsächliche Umsatzzuwächse umsetzen lassen. Dabei stehen am 22. Januar, dem Tag vor der Eröffnung der Midem (23. bis zum 27. Januar), Themen wie neue Dienstleistungen im Bereich Musik, neue Geschäftsmodelle für unabhängige Plattenfirmen und die Superdistribution ebenso im Fokus wie die Probleme der Interoperabilität.

„Wir sehen unsere Rolle darin, unseren Kunden so viele Geschäftsmöglichkeiten wie möglich zu bieten, und das besonders aus Feldern, die sich im Musikgeschäft neu etablierten“, meint Leguern. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, hatten die Midem-Macher bereits in der vergangenen Woche angekündigt, unter dem Motto „Live Music Network“ erstmals einen Tag dem Konzertgewerbe zu widmen und die Messe mit dem International Indie Summit zum Gipfeltreffen der unabhängigen Plattenfirmen auszubauen. An der Preisschraube drehen wollen die Messeveranstalter hingegen nicht: „Unsere Entscheidung, den Preis für die Akkreditierung auch weiterhin einzufrieren, ist eine Reaktion auf die aktuellen Herausforderungen, die die Industrie zu bewältigen hat“, ergänzt Leguern.