Musik

MidemNet: Apple in Europa mit Lizenzproblemen

Apple-Manager Eddy Cue bestätigte das Bestreben des Unternehmens, im Jahr 2004 den iTunes Music Store nach Europa zu bringen, räumte allerdings erste Verzögerungen ein. Dafür erreichte der Shop in den USA einen neuen Rekord.

Apple-Manager Eddy Cue füllte am Morgen des 24. Januar das Plenum der MidemNet bis auf den letzten Platz. Dabei bestätigte er zwar das Bestreben des Unternehmens, im Jahr 2004 den iTunes Music Store nach Europa zu bringen, räumte allerdings erste Verzögerungen ein: So sei es kaum möglich, das Einheitspreismodell aus den USA auf den europäischen Markt zu übertragen. „Derzeit hätten wir etwa in Frankreich und Deutschland unterschiedliche Preise für dieselben Songs. Das ist den Kunden kaum zuzumuten und auch nicht zu erklären“, sagte Cue. Auch die teils abweichenden Veröffentlichungstermine seien ein Problem. Anhand eines prominenten Beispiels zeigte er, welche Chancen in der internationalen Abstimmung der VÖ-Daten liegen: Ein jüngst parallel zur ersten Sendung im Radio im iTunes-Shop erhältlicher Song des neuen Albums von Norah Jones habe sich sofort zum bislang bestverkaufte iTunes-Track entwickelt. „Wir werden noch in diesem Jahr nach Europa kommen“, so Cue. „Ich kann aber zum jetzigen Zeitpunkt keinen Starttermin nennen. Nur soviel: Wir arbeiten daran.“ Cue verkündete zudem, dass im iTunes Music Store bis Ende 2003 über 30 Mio. Songs verkauft wurden.