Nach einer Patentpanne könnte Bill Gates mit seinem Microsoft-Konzern von den Erfolgen von Apple-Boss Steve Jobs und seinen iPods profitieren: Ein Microsoft-Angestellter habe einen auf den iPod passenden Patentantrag fünf Monate vor einem entsprechenden Antrag aus dem Hause Apple bei den zuständigen Behörden eingereicht, berichtet zumindest die „New York Post“.
Ein Fehler, den die Firma Apple sich wohl selbst zuschreiben lassen muss: Schließlich habe Apple seinen Antrag erst rund ein Jahr nach der Markteinführung des iPods im Jahr 2001 gestellt, weiß die „Post“ zu berichten. Die Geschichte sei aber nun erst öffentlich geworden, nachdem die US-Patentbehörde den Apple-Antrag nach inzwischen vier Jahren zurückgewiesen habe. Sollte nun Microsoft ein passendes Patent zugesprochen bekommen, könnte der Softwaregigant wohl Lizenzgebühren vom Computerkonzern Apple fordern.


