Der Einstieg von Microsoft ins Downloadgeschäft könnte noch im August erfolgen. Obwohl noch kein Starttermin feststeht, sickerten erste Details zum Preismodell und den Features des Angebots durch, das im Hause Microsoft von der für den MSN-Dienst zuständigen Abteilung aufgebaut wird. So soll es sich laut „Financial Times“ um einen A-La-Carte-Shop nach dem Vorbild von iTunes handeln. Auch bei den Preisen ist damit zu rechnen, dass Microsoft sich an den bislang in den USA zumeist geforderten 0,99 Dollar orientiert. Zumindest sollen Plattenfirmen mit dem Unternehmen Verträge zu vergleichbaren Konditionen wie im Falle Apples geschlossen haben. Zum Angriff auf iTunes und andere Player bläst Bill Gates aber offenbar mit einer Neuerung im Bereich des DRM-Systems: So soll es Kunden künftig mit Hilfe der nächsten DRM-Version von Microsoft möglich sein, im Rahmen eines Abo-Modells quasi für einen gewissen Zeitraum gemietete Songs von ihren Rechnern auch auf tragbare Player zu überspielen. Mehr zum Thema
Microsoft bringt neues Feature ins Musikgeschäft
Der Einstieg von Microsoft ins Downloadgeschäft könnte noch im August erfolgen. Die neueste Version des Microsoft-DRM-Systems soll zudem die Überspielung von gemieteten Songs auf portable Player erlauben.


