Medienberichten zufolge hat Michael Jackson Konzertveranstalter Marcel Avram verklagt. Mit der Klage soll ein Schlichtungsverfahren verhindert werden, das sich auf den Streit zwischen Avram und Jackson um zwei abgesagte Konzerte im Jahr 1999 bezieht.
Wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht, reichten Jackson und dessen Firma MJ Company am Montag Klage gegen Avram wegen Vertragsbruchs ein. Der „King of Pop“ will so eine einstweilige Verfügung erreichen, damit Avram das Schlichtungsverfahren nicht weiter verfolgen kann.
Im Jahr 2000 verklagte Avram Jackson auf Schadenersatz von 21 Millionen Dollar wegen zweier abgesagter Millenniums-Konzerte in Sydney und Honolulu. Im März 2003 verurteilte ein Gericht im kalifornischen Santa Maria Jackson zur Zahlung von 5,3 Millionen Dollar an Avrams damalige Firma Mama Concerts & Rau. Beide Seiten einigten sich dem Gericht zufolge im selben Jahr auf eine Abfindungsvereinbarung. Noch offene Details sollen von einem Richter geklärt werden. Jackson befürchtet nun wohl, dass Avram ein Schlichtungsverfahren anstrebt. Das will der Popstar mit einer einstweiligen Verfügung verhindern. Das Schiedsgerichtsverfahren soll am 24. Oktober beginnen.



