Kaum eine Band polarisiert so stark wie Mia. Doch trotz aller Anfeindungen gelang es der Formation in den drei Jahren seit ihrem Debütalbum, „Hieb- und Stichfest“, ihre Fanbasis mächtig zu steigern. Kein Wunder: Denn mit jeder Platte wurde diese Gruppe noch ein Stückchen besser. Bereits „Stille Post“ war verglichen mit dem ersten Longplayer ein riesiger Schritt nach vorn. Nicht anders verhält es sich nun mit „Zirkus“. Man hört den elf unter der Regie von Produzent Nhoah eingespielten Songs an, wie gut die fünf Bandmitglieder inzwischen harmonieren, ohne die Brüche und unterschiedlichen Zielrichtungen in ihrer Musik zu verdecken, die sie so ungemein spannend machen.
Mia. „Zirkus“ – Reife Zirkusnummer als Befreiungsschlag
Beim letzten Mal hat die „Stille Post“ funtkioniert. Das gleichnamige Album erreichte Platz 13 der Charts. Mit „Zirkus“, ihrer bisher abwechslungsreichsten und vielschichtigsten Platte, dürfte die Band aus Berlin diesen Erfolg nun mühelos wiederholen.



