Geboren wurde M.I.A. im Londoner Stadtteil Hounslow. Doch schon im Alter von sechs Monaten zogen ihre Eltern zurück nach Sri Lanka. Wegen des eskalierenden Bürgerkriegs auf der Insel verließ die Familie jedoch das Land wieder und ließ sich schließlich Ende der Achtziger erneut in London nieder. Und dort beginnt auch die Geschichte der Künstlerin Maya Arulpragasam. Sie begeisterte sich in ihrer Jugend für Bands wie N.W.A. oder Public Enemy, doch eigentlich ist sie Künstlerin: In London besuchte sie die Central Saint Martins Art School und begann ihre Karriere unter dem Namen M.I.A. – prompt wurde sie für eine ihrer Arbeiten für den Turner Prize nominiert. Anschließend ging sie mit der englischen Band Elastica, für deren zweites Album sie das Coverartwork entwarf, auf US-Tournee, wo sie die Musikerin Peaches kennen lernte, die ihr den Umgang mit diversen elektronischen Musikinstrumenten beibrachte.
M.I.A. – Hipper Clubsound mit tamilischem Touch
Das englische Label XL Recordings hat sich in den vergangenen zwei Jahren zu einer Kaderschmiede für neue, aufregende Künstler wie Dizzee Rascal oder Wiley entwickelt. Neueste Entdeckung ist die Sängerin Maya Arulpragasam alias M.I.A., die auf ihrem Debütalbum „Arular“ mit einer eigenständigen Mixtur aus Grime, HipHop, Electro und World Music überzeugt.



