Musik

Mental Madness GmbH expandiert

Unter der Ägide der ehemaligen edel-Produktmanagerin Beate Menck als Geschäftsführerin wuchs das Tonstudio Mental Madness zu einem Firmenkomplex mit Label, Verlag und Management an. Grundstein für den Erfolg legten 1996 die hier entstandenen ersten Aufnahmen der Formation Brooklyn Bounce, die seitdem insgesamt über eine Million Singles und mehr als 250.000 Alben verkaufte. Dahinter stecken die beiden Produzenten und DJs Matthias Menck und Dennis Bohn, der zuvor als A&R Manager beim Musikverlag Rondor tätig war. Diese Erfahrung nutzt Mental Madness nun für den firmeneigenen Verlag, Mental Madness Publishing. Jüngstes Kind ist indes das Label Mental Madness Records, auf dem neben eigenen Produktionen auch „Follow Up“ von DJ Digress erschienen ist. Die Single erreichte Platz sechs in den DDC und verkaufte 1700 Maxis. „Den Vertrieb der Vinyls haben wir unserem Firmenkonzept angepasst“, erklärt Matthias Menck, der exklusiv mit der Hamburger Firma Vinylmann zusammenarbeitet. Zwar ist ihm klar, dass er mit einem Vinyl-Label „keine überdimensionalen Gewinne“ erwirtschaften kann, ohne die anderen Geschäftsbereiche sei das Label „nicht denkbar“. Das Label sei „in erster Line als unkomplizierter Output und Teststrecke für neue Tracks von Bedeutung. Wir wollen funktionierende Club-Tracks unterstützen und sie im Idealfall an einen Major weitergeben.“ So sollen die Signings „überschaubar“ bleiben, das fünfköpfige Team bemüht sich um ein „sehr persönliches Verhältnis“ zu den Künstlern. „Im Gegensatz zu Firmen mit einer eingliedrigen Struktur behalten wir einen viel besseren Überblick über das Gesamtkonzept unseres Künstlers. Aus diesem Grund können wir wirklich die komplette Schnittstelle und alleiniger Ansprechpartner zwischen Artist und Industrie sein“, erläutert Menck.