Mit der Traumquote von 43,8 Prozent Marktanteil und insgesamt 11,11 Mio. Zuschauern beim Eurovision Song Contest sieht der NDR-Unterhaltungschef Dr. Jürgen Meier-Beer die Grand-Prix-Reformbemühungen des NDR erfolgreich bestätigt. „Max hat der deutschen Musikszene internationalen Respekt eingebracht“, kommentiert Meier-Beer. „Zugleich hat sich der Eurovision Song Contest als größter internationaler Musikwettbewerb neu bewährt. Damit haben sich unsere Reformanstrengungen sowohl beim deutschen Vorentscheid als auch bei der internationalen Formatentwicklung gelohnt.“ Auch bei den jungen Zuschauern erreichte die dreistündige Show aus Istanbul hohe Quoten. Bei den 14- bis 49-Jährigen schauten 6,38 Mio. Deutsche zu, was einem Marktanteil von 55,8 Prozent entspricht, in der Spitze lag dieser Wert sogar bei 7,95 Mio. Zusehern und einem Anteil von 71 Prozent. Und auch die Pre- sowie Post-Shows holten beachtliche Quoten: Der „Countdown Eurovision“ kam auf 3,61 Mio. Zuschauer (13,5 Prozent), die „Grand Prix Party“ auf 2,64 Mio. (27,0 Prozent). Im Vergleich mit dem vergangenen Jahr schalteten bei der Hauptshow zwei Mio. Menschen mehr die ARD ein, insgesamt erreichte der Eurovision Song Contest die besten Quoten seit dem Auftritt von Guildo Horn im Jahr 1998. Nicht toppen konnte Stefan Raab, Autor des diesjährigen deutschen Beitrages, jedoch seine bisherigen Ergebnisse. Mit dem Song für Horn erreichte er Platz sieben, zwei Jahre später landete er mit seinem eigenen Auftritt auf Platz fünf. Max hingegen belegte nur den achten Platz. Einzig den Wettbewerb mit Ralph Siegel konnte Raab für sich entscheiden: Siegel, angetreten als Produzent des Liedes aus Malta, kam auf Position zwölf – vier Plätze unter Raab.
Meier-Beer zieht positives Eurovision-Fazit
Mit der Traumquote von 43,8 Prozent Marktanteil und insgesamt 11,11 Mio. Zuschauern beim Eurovision Song Contest sieht der NDR-Unterhaltungschef Jürgen Meier-Beer die Grand-Prix-Reformbemühungen des NDR erfolgreich bestätigt.



