Musik

Mehr US-Bürger zahlen für Downloads

Das Marktforschungsinstitut Ipsos-Insight schätzt die Zahl der amerikanischen Downloadkunden auf 20 Mio. Mehr als ein Drittel aller US-Bürger, die ihre Musik aus dem Netz ziehen, haben bereits einen Bezahldienst genutzt.

Das Marktforschungsinstitut Ipsos-Insight schätzt die Zahl der amerikanischen Downloadkunden auf 20 Mio. Mehr als ein Drittel (35 Prozent) aller US-Bürger ab zwölf Jahren, die ihre Musik aus dem Netz ziehen, haben bereits einen Bezahldienst genutzt. Das geht aus den jüngsten Ergebnissen der Ispos-Arbeitsgruppe Tempo hervor, die das Nutzungsverhalten bis einschließlich Juli untersucht hat. Im Dezember 2003 waren es erst 22 Prozent.

Eine weiter Erkenntnis der Marktforscher: Je älter die Downloader, desto höher die Zahlungsbereitschaft. Bei den 35- bis 54-Jährigen haben schon 46 Prozent Angebote wie Napster oder iTunes Music Store genutzt, immerhin 40 Prozent der 25- bis 34-Jährigen taten es ihnen gleich. Nur die Altersgruppe der Zwölf- bis 17-Jährigen will sich nicht so recht zum bezahlten Download bekehren lassen: Lediglich 16 Prozent der Teens nutzen legale Angebote.

Ipsos-Insight führt das auf die Tatsache zurück, dass diese Zielgruppe kaum über Kreditkarten verfügt. Denkbar ist indes auch, dass ältere Musikfans ein stärker ausgeprägtes Unrechtsbewusstsein und jüngere Downloader die bessere Kenntnis über illegale Quellen haben. Mittlerweile verfügen auch bereits 25 Prozent der US-Downloader über einen Digitalplayer.

Mehr zum Thema