In einer Pressemitteilung übt der Branchenverband Mobile Entertainment Forum (MEF) Kritik an dem geplanten Modell zu Erhebung von Lizenzgebühren für Technologien, die DRM-Syteme der Open Mobile Alliance (OMA) nutzen. Vor allem die Höhe der von der Vereinigung MPEG LA vorgeschlagenen Lizenzabgabe, würde das weitere Wachstum der Mobile-Unternehmen stark gefährden.
Der Vorschlag von MPEG LA sieht eine Lizenzgebühr von einem US-Dollar für jedes Gerät vor, dass ein OMA-DRM benutzt. Zudem soll von jeder Tranksaktion die über ein OMA-Device abgewickelt wird, ein Prozent des Abgabepreises an den Lizenzgeber abgeführt werden. Beide Gebühren würden den Geschäftsmodellen der Mobile-Unternehmen eine schwere Last aufbürden, zudem sei das Modell unpragmatisch, da auch rückwirkend für alle bereits im Einsatz befindlichen OMA-Devices Gebühren fällig werden würden.
Das MEF bietet deswegen an, gemeinsam mit MPEG LA ein praktikableres Lizenzmodell zu entwickeln, dass sich stärker an bestehenden Abrechnungsmodellen anderer Systeme wie AVAC, J2ME oder WAP orientiert.



