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Mediantis weist Vorwürfe zurück

Der Onlinehändler Mediantis hat die Vorwürfe, die die Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre gegen das Unternehmen erhoben hatte, zurückgewiesen.

Der Onlinehändler Mediantis hat die Vorwürfe, die die Schutzgemeinschaft der Kleinaktionäre (SdK) gegen das Unternehmen erhoben hatte, zurückgewiesen. Es seien keine liquiden Mittel durch die Anlage in einen Fonds verbrannt worden, so Vorstandssprecher Georg Heusgen in einem Interview mit dem Onlinedienst ZDNet. Vielmehr hätten die Aktionäre dadurch mehr als vier Millionen Mark zusätzlich eingenommen. Desweiteren wolle man an den diesjährigen Unternehmenszielen, einer Umsatzsteigerung von 50 Prozent und einer Minimierung des Verlustes um 40 Prozent festhalten. Der niedrige Aktienkurs spiegele nicht den tatsächlichen Wert des Unternehmens, seine hervorragende Marktstellung und die hohe Markenbekanntheit wider, so Heusgen. Der SdK hingegen bekräftigte seine Absicht, das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Hauptversammlung setzen zu lassen. Man werde auch in Zukunft bei vergleichbaren Situationen ähnliche Vorstöße „im Sinne der Aktionäre“ erwägen, so der SdK.