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Mean-Fiddler-Aktien profitieren von Übernahmegespräch

Der britische Live-Entertainment-Konzern Mean Fiddler hat laufende Übernahmegespräche bestätigt. Der Aktienkurs des Unternehmens stieg um 13 Prozent. Als potenzielle Käufer des von Vince Power gegründeten Unternehmens sind Clear Channel und Anschutz im Gespräch.

Nachdem der Aktienkurs von Mean Fiddler um 13 Prozent zulegte, bestätigte der britische Live-Entertainment-Konzern per Börsenmitteilung, dass man derzeit Übernahmegespräche führe. Für den Kursanstieg sei ein vorläufiges Übernahmeangebot verantwortlich. Die Wertpapiere von Mean Fiddler schlossen mit einem Plus von sechs Pence bei 53 Pence an der Londoner Börse.

Die aktuellen Gespräche bestärken zudem die Vermutungen, dass Mean-Fiddler-Chairman Vince Power, der das Unternehmen vor rund 20 Jahren gegründet hatte, erneut den Verkauf seines Anteils in die Wege leiten will. Bereits vor vier Monaten war er damit gescheitert, seinen 41-prozentigen Anteil einzulösen. Und war nach nur einem Tag wieder an die Spitze des Konzertveranstalters zurückgekehrt. An der Londoner Börse verursachte dieser Richtungswechsel einen Kurseinbruch um rund 20 Prozent. Zuvor hatte der angekündigte erste Strategiewechsel die Mean-Fiddler-Papiere um elf Prozent steigen lassen.

Zu den potenziellen Kaufinteressenten gehören nun laut einem Bericht der „Times“ die beiden Medienkonzerne Clear Channel sowie die Anschutz Entertainment Group, die beide eine eigene Live-Entertainment-Sparte besitzen. Die Mean Fiddler Group beschäftigt derzeit rund 300 Angestellte und generiert Jahresumsätze von über 50 Mio. Pfund (73 Mio. Euro).

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