Musik

Maxim Memorial Jam abgesagt

Aus organisatorischen Gründen sagte der Veranstalter DEAG Concerts den Maxim Memorial Jam ab. Am 27. August sollte in der Columbiahalle in Berlin des getöteten Hip Hop-Aktivisten Maxim gedacht werden.

Aus organisatorischen Gründen sagte der Veranstalter DEAG Concerts den Maxim Memorial Jam am 27. August in Berlin ab. Der Berliner Rapper Bushido, einer der Hauptacts und Mitorganisator der Gedenkfeier für den getöteten HipHoper Maxim, musste seinen Auftritt absagen.

Anfang August war Bushido wegen schwerer Körperverletzung in Linz verhaftet und erst am vergangenen Mittwoch gegen eine Kaution von 100.000 Euro wieder freigelassen worden. Da zunächst nicht absehbar war, wie lange die Untersuchungshaft andauern würde, musste die Veranstaltung abgesagt werden. Ein Ersatztermin steht bislang noch nicht fest. DEAG Concerts wollen allerdings sobald wie möglich einen neuen Termin mitteilen.

Maxim, der mit bürgerlichem Namen Atilla Murat Aydin hieß, war einer der wichtigsten Berliner HipHop-Aktivisten. Er setzte sich für ein friedvolles Miteinander unter Jugendlichen ein und engagierte sich in verschiedenen Jugendprojekten gegen Gewalt. Am 13. Juni 2003 wurde der Musiker durch einen Messerstich ins Herz getötet.

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