In seiner bisherigen Karriere hat Matthew Herbert bereits ausgiebig mit Genres wie Jazz, House, Techno, Elektronik und Pop experimentiert; die elf Songs auf „Scale“ zählen zu den eingängigsten Kompositionen seiner Laufbahn. „Musik hat heute einfach nicht mehr den Stellenwert wie früher“, erklärt Herbert. „Die meisten Songs und Platten, die veröffentlicht werden, eignen sich gerade noch dazu, einen bestimmten Lifestyle zu untermalen. Das Entscheidende für mich ist, die Welt nicht mit noch einem überflüssigen Album zu beglücken, das keinerlei Bedeutung hat.“
Matthew Herbert – Widerstandsformeln unter poppiger Oberfläche
Matthew Herbert zählt zu den eigenwilligsten Elektronik-Musikern der vergangenen zehn Jahre. Nachdem er 2003 mit dem Big-Band-Longplayer „Goodbye Swingtime“ verblüffte und 2005 mit „Plat Du Jour“ ein politisches Konzeptalbum vorlegte, überrascht er auf „Scale“ (Accidental/!K7/rough trade) mit ungewohnt eingängigen Tracks.



