Musik

Mastertones lassen Labels mitverdienen

Auch in den USA werden die Plattenfirmen nach Ansicht der Tracking-Firma Consect schon bald vom Ringtone-Boom profitieren.

Auch in den USA werden die Plattenfirmen nach Ansicht der Tracking-Firma Consect schon bald vom Ringtone-Boom profitieren. Derzeit präsentiert sich der Markt mit Klinteltönen in Nordamerika im Vergleich zu Europa und Asien noch recht überschaubar, was nicht zuletzt auf die deutlich geringere Verbreitung von Mobiltelefonen zurückzuführen ist. Die Marktforscher gehen jedoch davon aus, dass der Umsatz mit Klingeltönen noch in diesem Jahr um 100 Prozent auf rund 300 Mio. Dollar steigen wird.

Erfreulich für die Plattenfirmen sei vor allem, dass rund 15 Prozent der verkauften Ringtones so genannte Mastertones sein sollen, also Klingeltöne, die auf der Original-Aufnahme basieren. Da sie die Rechte an den Aufnahmen halten, würden sie dann endlich auch am Geschäft mit Ringtones mitverdienen. Bei poly- und monophonen Ringtones, die mit dem Computer nachgespielt werden, gehen die Plattenfirmen leer aus, hier verdienen nur die Verleger mit. Consect prophezeit den Labels für dieses Jahr Einnahmen durch Mastertones von 22,5 Mio. Dollar.