“Es ist eine intime CD. Ich habe nicht den Anspruch, dass die sich rasend gut verkaufen muss“, meint Martin Stadtfeld im Gespräch mit MusikWoche. „Es muss ja nicht jede Platte so laufen wie die ‚Goldberg Variationen‘, die sich in Zig-tausender-Dimensionen bewegt, das ist doch gar nicht nötig.“ Seine weitere Karriere hat der unerwartete Erfolg seiner Debüt-CD trotzdem ungemein erleichtert: Normalerweise spielt er vor ausverkauften Häusern, und bei seinen CD-Aufnahmen kann er diejenigen Projekte verwirklichen, die ihm auch „wirklich am Herzen liegen“, wie er sagt. Dazu zählen die Folgewerke, „Bach Pur“ und „Mozart – Klavierkonzerte Nr. 20 & 24“ sowie seine aktuelle Platte, „Kleine Stücke“ mit Werken von Bach und Schumann.
Martin Stadtfeld: Bach und Schumann – eine geniale Kombination
Seine Einspielung von Bachs „Goldberg Variationen“ avancierte zum Verkaufsschlager, und seither konnte Martin Stadtfeld seinen Erfolg als Pianist weiter festigen. Nun legt er bereits seine vierte CD binnen zwei Jahren vor, „Kleine Stücke“ mit Werken von Bach und Schumann (Sony Classical/Sony BMG).



