Nach den Ergebnissen einer Studie des US-Marktforschungsunternehmens NPD sind die Tauschbörsenaktivitäten im Internet seit dem Start der umstrittenen RIAA-Kampagne rückläufig. Der amerikanische Branchenverband verfolgt illegale P2P-Nutzer seit April, sammelt ihre Daten und verschickt Abmahnungen und Vorladungen. Seitdem sei die Zahl der Haushalte mit Filesharing-Programmen von 14,5 Mio. im April über 12,7 Mio. im Mai auf 10,4 Mio. im Juni gesunken. Gleichzeitig habe das monatlich getauschte Datenvolumen von 852 Mio. auf 655 Mio. Dateien abgenommen. Die durchschnittliche monatliche Tauschrate derjenigen Nutzer, die nach wie vor P2P-Programme nutzen, sei allerdings von 59 auf 63 Tracks gestiegen. NPD MusicWatch ermittelte die Zahlen aus einem repräsentativen Panel, dem 40.000 PC-Nutzer angehören. Russ Crupnick, Vice President der Firma, kommentiert die Ergebnisse: „Heutzutage ist Filesharing die populärste Methode des digitalen Musikerwerbs. Obwohl wir nicht kategorisch sagen können, dass die Bemühungen der RIAA der einzige Grund für den Rückgang des Tauschhandels sind, scheint die Abnahme doch mehr als nur ein saisonaler Rückgang zu sein.“
Marktforscher stellen Rückgang der P2P-Aktivitäten fest
Nach den Ergebnissen einer Studie des US-Marktforschungsunternehmens NPD sind die Tauschbörsenaktivitäten im Internet seit dem Start der umstrittenen RIAA-Kampagne rückläufig.


