Die britischen Marktforscher von Generator kommen in ihrer Studie „Digital Music meets Mobile Music“ zu dem Schluss, dass der europäische Downloadmarkt bis Ende 2009 Umsätze von bis zu 4,5 Mrd. Euro erreichen wird. Das entspräche dann etwa 40 Prozent des Gesamtumsatzes im Musikgeschäft und übertrifft andere Prognosen deutlich. Der Autor der Marktanalyse, Andrew Sheehy, geht sogar noch weiter: Das digitale Musikgeschäft habe das Potenzial, binnen 15 Jahren weltweit fast 24 Mrd. Euro umzusetzen. Bei der Einschätzung für die nächsten fünf Jahre trennen Sheehy und Generator zudem zwischen Download- und Mobile-Geschäft.
Neben den 4,5 Mrd. Euro Umsatz durch Downloads rechnen die Marktforscher mit 610 Mio. Euro im mobilen Markt (13,5 Prozent). Diese sehr optimistische Sicht der Dinge deckt sich nur wenig mit den Prognosen, die Jupiter vor einem Monat veröffentlicht hatte: Deren konservativere Schätzung geht in Europa von einem achtprozentigen Downloadanteil mit Umsäzen in Höhe von 836 Mio. Euro im Jahr 2009 aus. Während Jupiter weiterhin die CD als Umsatzbringer Nummer eins sieht, erwartet Generator, dass Downloads die CD in zehn Jahren überholt haben.


