Der ehemalige Frontmann der White Zombies, Rob Zombie, machte es ihm vor und tauschte seine Bühnenkarriere gegen den Regiestuhl ein. Ähnliche Ambitionen entwickelt auch Marilyn Manson.
Er würde gerne künstlerische Kurzfilme drehen. Dafür hat er sich bereits ein eigenes Genre ausgedacht und nennt es „Horripilation“, eine Zusammensetzung der Wörter „horrifying“ (Schrecken erregend) und „depilatory“ (enthaarend), weil es einem beim Ansehen vor Schrecken die Haare aus den Beinen zieht.
Marilyn im Wunderland
Ideen für seinen zukünftigen Schaffensbereich hat er auch schon genügend, aber vor allem will er einfach nur Kunst machen, ohne dass andere Leute gleich ein vermarktbares Produkt dahinter entdecken sollen.
Erst kürzlich zündete er einen präparierten Affen an, warf ihn in den Pool und filmte die Szene von unten. „Es war wunderschön, wie die Titanic, die Hindenburg und King Kong auf einmal“, begeisterte sich Manson. Sein nächstes Projekt heißt „Fantasma Gloria“ und hat was mit Lewis Carrolls „Alice im Wunderland“ zu tun.


