Musik

Mansons ekliger Sammeltick

Die bizarre und nicht ganz legale Sammelleidenschaft von Marilyn Manson zieht jetzt eine Gerichtsverhandlung nach sich.

Das Gerichtsverfahren, das seit August gegen Marilyn Manson angestrengt wird, nimmt immer bizarrere Züge an. In einem jetzt publik gewordenen Schreiben beschuldigt Kläger Stephen Gregory Bier Jr. seinen ehemaligen Chef der unrechtmäßigen Aneignung von Bandeigentum. Demzufolge habe sich Manson Millionen von Dollars genommen, um damit seine Sammelleidenschaft zu finanzieren.

Dass die erworbenen Gegenstände nicht ganz legaler Natur sind, kommt erschwerend hinzu. So behauptet der ehemalige Keyboarder der Schockrockertruppe, Manson habe sich unter anderem das Skelett eines kleinen chinesischen Mädchens gekauft. Außerdem besitze Manson ein männliches Skelett in einem Rollstuhl, eine afrikanische Maske, die aus menschlicher Haut gefertigt sein soll sowie diverse „kranke und verstörende“ Nazi-Besitztümer.

Schweigen im Walde

Statt seine Band für deren Arbeit zu entlohnen, soll Manson seine Sammlung immer weiter ausgebaut haben. Ein Statement des Musikers steht noch aus.