Musik

Manilow erklimmt Charts-Spitze in der Grammy-Woche

In den US-Charts wird das Repertoire für eine reifere Zielgruppe zunehmend größer. Nun stößt Barry Manilow mit seinen Coverversionen von 50er-Jahre-Songs die Klassik-Crossover-Formation Il Divo vom Thron.

In den US-Charts wird das Repertoire für eine reifere Zielgruppe zunehmend größer. Nun stößt Barry Manilow mit seinen Coverversionen von 50er-Jahre-Songs die Klassik-Crossover-Formation Il Divo vom Thron. Mit 156.000 verkauften Exemplaren von „The Greatest Songs From The Fifties“ gelingt Manilow zudem die Rückkehr auf Platz eins nach fast 29 Jahren. Zuletzt stand der Sänger, der mit seinen Hits „Mandy“ und „Copacabana“ weltweit Berühmtheit erlangte, im Juli 1977 ganz oben.

Damit beschert Manilow seinem langjährigen Weggefährten Clive Davies, dem US-Chef der BMG-Labelgruppe, passenderweise in der Grammy-Woche eine Nummer eins. Im Schatten des Las-Vegas-Crooners fiel Mary J. Blige zurück auf Rang zwei. Ihr Album „The Breakthrough“ fand 123.000 neue zahlende Fans. Ein weiterer Beweis für die Charts-Relevanz von erwachsenerem Repertoire ist der Einstieg von Andrea Bocelli auf Position drei. „Amore“ verkaufte auf Anhieb 113.000 Einheiten. Vierter ist Jamie Foxx mit gut 95.000 Kopien von „Unpredictable“, gefolgt von Musical-Sängerin Heather Headley, die von „In My Mind“ in der ersten Verkaufswoche nur rund 200 Stück weniger als Foxx verkaufte.

„Ancora“ von Il Divo fällt nach nur noch 93.000 Verkäufen von eins auf die sechs, hat aber vor Eminem noch deutlich Vorsprung. „Curtain Call – The Hits“ fand nur 78.000 Käufer. Achte ist Carrie Underwood mit 74.000 Verkäufen von „Some Hearts“. 3000 Stück weniger reichen James Blunt und „Back To Bedlam“ für Platz neun. Rang zehn geht schließlich an Train nach 62.000 verkauften Kopien von „For Me, It’s You“.

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