Mit der Hit Factory schließt Ende Februar eines der namhaftesten Tonstudios der US-Branche seine Pforten. Die Witwe des Inhabers Edward Germano verlegt die Reste nach Miami. Die Hit Factory bestand aus einem sechsstöckigen Komplex mit sieben Studios auf 9300 Quadratmetern Fläche. Mitten in Manhattan gelegen, bot sie Künstlern mit fünf Mastering-Suites, einem Fitnessstudio, einer Sauna und einem Appartement mit Doppelbett jeden erdenklichen Luxus. In der Hit Factory entstanden unter anderem die Alben „Songs In The Key Of Life“ von Stevie Wonder, „Born In The U.S.A.“ von Bruce Springsteen, „Graceland“ von Paul Simon oder „Double Fantasy“ von John Lennon und Yoko Ono. Zudem nahmen dort auch Stars wie Michael Jackson, U2, Madonna, Tony Bennett oder Barbra Streisand auf.
Nach dem Tod des Besitzers im Jahr 2003 sieht sich seine Witwe Janice Germano nun angesichts der angespannten Lage der Branche außerstande, die Studios weiterzuführen. Sämtliche Produktionsaktivitäten werden nach der Schließung in Miami fortgeführt, wo die Germanos vor sechs Jahren ein kleineres Studio aufgekauft hatten.


