Die Berliner Festspiele veranstalten vom 3. bis 13. März zum vierten Mal die Veranstaltungsreihe MaerzMusik. Das internationale Festival für aktuelle Musik präsentiert über 30 Veranstaltungen, darunter diverse Uraufführungen und selten gespielte Werke fernab ausgetretener Pfade.
So präsentiert im Eröffnungskonzert am 4. März die London Sinfonietta, eines der renommiertesten Ensembles für Neue Musik, eine Liaison aus Klassikern der Moderne mit neu arrangierten digitalen Musiken und Videobildern von Künstlern des Londoner Elektroniklabels Warp. Ein regionaler Schwerpunkt widmet sich der zeitgenössischen Musik Brasiliens. Höhepunkte sind hier der Auftritt des Gitarristen Arto Lindsay und die Uraufführung des Musiktheaterstücks „Destino das Oito“ des Komponisten Chico Mello. Das Abschlusskonzert bestreitet das Deutsche Symphonie Orchester unter Leitung von Zsolt Nagy mit der Aufführung der „Sinfonie X“ von Dieter Schnebel am 13. März – es ehrt damit einen der bedeutendsten deutschen Komponisten der Gegenwart am Vorabend seines 75. Geburtstags.
Mehr Informationen liefert die Internetseite www.maerzmusik.de.



