Musik

Madonna will pilgern

Popstar Madonna will israelischen Medienberichten zufolge nach Israel reisen.

Auf dem Plan steht demnach kein Konzert der Sängerin. Vielmehr möchte sich Madonna mit Rabbinern treffen und in mythische Texte vertiefen. Auf diese Weise wolle die 45-Jährige durch die Beschäftigung mit höheren Mächten neue Energie tanken und dem Vorbild Bergs folgen.

Kritiker werfen der modernen Lehre des US-Predigers allerdings vor, sie sei lediglich eine besonders konsumentenfreundliche Mischung aus Esoterik, und Reinkarnations- sowie Karmalehre und habe mit der ursprünglichen jüdischen „Kabbalah“ nur wenig gemein. Zudem verdiene der Gründer der modernen Glaubensgemeinschaft gut an seinen Anhängern und statte prominente Jünger wie Madonna mit Accessoires aus, um weitere zahlungskräftige Mitglieder anzulocken. Bekanntestes Beispiel für ein solches Accessoire ist der ums Handgelenk getragene „Rote Faden“, ohne den sich auch Madonna nicht mehr in der Öffentlichkeit blicken lässt. Er soll, so Berg, den Träger vor dem Einfluss des Bösen schützen. Neben der Publicity-Hilfe soll Madonna die Glaubensgemeinschaft auch finanziell unterstützen. Wie das britische Boulevard-Blatt „The Sun“ berichtet, habe Madonna knapp 20 Mio. Dollar in ein neues „Kabbalah-Center“ für Kinder in New York investiert.