Kaum, dass das neue Album von Madonna in den Läden stand, wurde sie kräftig angekurbelt, die PR-Maschine. Eins der beherrschenden Medienthemen war die angeblich in Trümmern liegende Ehe von der libidinösen Popqueen und ihrem mehrere Jahre jüngeren Ehemann Guy Ritchie. Alles Quatsch, hieß es zuletzt aus dem Umfeld des Paares, sie lieben sich mehr denn je. Und wollen’s jetzt beweisen.
Denn wenn man dem britischen Daily Star Glauben schenken will, dann planen die beiden gestressten Promis neuen Nachwuchs – Albumpromotion und Tourvorbereitungen hin oder her. Ein namenloser Informant soll der Zeitung gegenüber erwähnt haben, dass sich die 47-jährige Sängerin fit genug fühlt, um die Tour auch schwanger durchzustehen. Klingt nach großem Kinderschutzbund-Skandal im Vorfeld.
Heiden-Spaß
Schwebt über dieser Geschichte ein großes Fragezeichen, so soll über der Konzertbühne der kommenden Welttournee ein ganz anderes Symbol schweben: Ein über und über mit funkelnden Steinen übersätes Kreuz nämlich. Madonna, eigentlich Anhängerin der jüdischen Kabbalah-Lehre, will damit und darauf den Spagat zwischen ihrem früheren Katholizismus und dem heutigen Diskofieber schaffen.
Geplant ist, dass die Meisterin der Provokation an dem als Diskokugel fungierendem religiösen Zeichen auf die Bühne herabschwebt und derart den bunten „Confessions on a Dancefloor“-Reigen eröffnet. Kostenpunkt der anstößigen Bühnendeko: Runde zehn Millionen Dollar.


