Musik

Macht RIAA ein Amnestie-Angebot?

Die US-amerikanische Tonträgerindustrie plant ein Amnestie-Angebot für Filesharer. Schon nächste Woche will man Downloadern entgegenkommen.

Die US-amerikanische Tonträgerindustrie plant laut US-Medien ein Amnestie-Angebot für Filesharer. So will der Branchenverband RIAA angeblich schon nächste Woche davon absehen, Tauschbörsennutzer zu verklagen, die mit einem notariell beglaubigten Schreiben versichern, alle auf diesem Weg erworbenen Dateien zu löschen und nie wieder P2P-Programme zu nutzen. Dies beziehe sich aber nicht auf die 1600 User, die bereits Vorladungen der RIAA erhalten haben. Fred von Lohmann, Rechtsanwalt der Electronic Frontier Foundation, beurteilt den Entwurf skeptisch. Obwohl der Verband nicht alle Rechteinhaber repräsentiere, verstoße der Internetuser nach Unterzeichnung nämlich bei jeglichem Dateientausch gegen die Vertragsbedingungen. Die RIAA kommentierte die Berichte bisher nicht.