Musik

m4music im fünften Jahr

Unter dem Motto „Swiss Made – wie exportiert man Musik?“ widmet sich der Schweizer Branchentreff m4music einem derzeit auch in Deutschland in der Diskussion stehenden Thema. Die Veranstaltung findet vom 11. bis zum 13. April statt.

“Schweizer Pop-Acts fehlt es an attraktiven Möglichkeiten, sich im Ausland zu präsentieren“, mahnt Alec von Tavel, Geschäftsführer der Disctrade AG, in einem Vorab-Statement zur Podiumsdiskussion „Swiss Music Export“. Der Schlüssel zum internationalen Erfolg seien Qualität, Integrität und Innovation, betont er. Dagegen meint Suisa-Kommunikationsleiter Roy Oppenheim, die Schweiz verfüge über eine gute Musikszene, die aber im Ausland zu wenig wahrgenommen würde. Er folgert: „Wenn sich etwas ändern soll, braucht es ein klares Bekenntnis unserer Regierung zur Kultur als Exportgut der Schweiz.“

An dem unter anderem von musikwoche.de präsentierten Panel zum Export-Thema am 12. April im Volkshaus nehmen sowohl Oppenheim als auch von Tavel teil. Auch am 13. April steht das Export-Thema auf der Tagesordnung – unter der Fragestellung „Warum nicht gleich ins Ausland?“ Musikvertriebs-Chef Christoph Lehmann meint: „Musik kennt keine nationalen Grenzen. Klar ist aber, dass, wenn es um einen Auslandsdeal geht, die Frage gestellt wird, wie das Produkt im eigenen Land geht. Wenn man hier nicht über entsprechende Erfolge berichten kann, ist es schwierig, einen Deal an Land zu ziehen.“ Zahlreiche Club-Gigs runden m4music ab. Zur Zusammenarbeit mit dem neuen Organisationspartner restKultur bei den Clubnächten meint Festivalleiter Philipp Schnyder: „Wir schließen nicht aus, dass wir diesen Bereich mal an eine eigenständige Trägerschaft abgeben. Wir wären organisatorisch entlastet und könnten uns auf den Nonprofit-Bereich der Konferenz konzentrieren.“